Geld abheben in Burundi


Gebührenfrei Geld abheben in BurundiBurundi, auch als die „Schweiz von Afrika“ bekannt, wurde damals von Deutschland kolonialisiert. In der Hauptstadt Bujumbura befinden sich auch heute noch unzählige Bauten aus der Kolonialzeit und Bauwerke der deutschen Architektur. Kontrastreich zu den baulichen Sehenswürdigkeiten ist ein Besuch auf dem quirligen Markt von Bujumbura. Täglich wird hier eine Vielfalt regionaler Erzeugnisse angeboten und lassen einen das bunte Markttreiben Afrikas hautnah erleben.

Lässt man das turbulente Treiben hinter sich und bereist die ländlichen Regionen Burundis, nimmt einen die traumhafte Umgebung Burundis sofort gefangen. Ob nun ein Ausflug an den weißen Strand von Saga, der zu den schönsten Seen im Land zählt oder nach Muhweza, wo der Besucher den „Deutschen“ Wasserfall und heiße Quellen erleben kann, die Naturschönheiten sind genauso vielfältig, wie die vielfältige, artenreiche Tierwelt in Burundi. Auf einer Safari in einem der Nationalparks oder auch an einem der Seen im Land können Afrikas Landtiere sowie Flugvögel aus nächster Nähe bewundert werden.

Von der Art der individuellen Gestaltung der Reise nach Burundi unabhängig ist die Notwendigkeit einer geeigneten Reisekasse und die Zusammenstellung derselben mit geeigneten Zahlungsmittel. Wo und wie sich Geld in Usbekistan abheben lässt, welche Zahlungsmittel akzeptiert werden, was für kostensparende Alternativen angeboten werden und vieles mehr rund um die Reisekasse kann man im folgenden Beitrag nachlesen.

 

Burundi-Franc (BIF) – die Landeswährung

In Burundi ist der Burundi-Franc die Landeswährung und somit das offizielle Zahlungsmittel. Dieser wird unterteilt in 100 Centimes. Burundi-Franc ist in Münzen und Banknoten erhältlich wie aus der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:

Münzen: 1, 5 Burundi-Francs
Scheine: 10, 20, 50, 100, 500, 1000, 2000, 5000, 10.000 Burundi-Francs

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist beschränkt auf 2000 Burundi-Francs. Fremdwährung kann hingegen unbeschränkt sowohl ein- als auch ausgeführt werden.

 

Geld wechseln in Burundi

Ein vorheriger Umtausch von Euro in Landeswährung bei der Hausbank ist nicht nötig. Die erste Umtauschmöglichkeit bietet sich direkt am Flughafen an. Ebenso wird in den großen Hotels im Land, in den Banken der Hauptstadt Bujumbura, sowie Foreign-Exchange Büros problemlos in die Landeswährung gewechselt.

Banken haben in der Regel von montags bis freitags vormittags zwischen 07:30 Uhr bis 12:00 Uhr und nachmittags zwischen 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet. Von einem Geldwechsel auf dem Schwarzmarkt ist dringend abzuraten, denn er ist illegal und zumal erhält man hierbei auch einen wesentlich schlechteren Kurs. Generell sollte immer auf eine ausreichende Bargeldreserve geachtet und rechtzeitig umgetauscht werden. Geldautomaten sind in Burundi nicht vorhanden und selbst mit einer Kreditkarte kann nur in Banken Geld abgehoben werden.

 

Reiseschecks einlösen in Burundi

Im Allgemeinen erfahren Reiseschecks einen weltweiten Rücklauf. Auch bei einer Reise nach Burundi ist dieses Zahlungsmittel nicht zu empfehlen. Während Euroschecks überhaupt nicht umgetauscht werden können, ist bei Travellerschecks die Prozedur für die Einlösung so kompliziert, dass sich auch hier die Mitnahme nicht lohnt. Ausreichend Bargeld sowie mindestens einer Kreditkarte in der Reisekasse gewährleistet dem Urlauber auf Burundi ausreichend finanzielle Flexibilität.

 

Bargeldlose Bezahlung in Burundi

Die bargeldlose Bezahlung ist weltweit beliebt und auch verbreitet. Allerdings stößt man in Burundi auf wenig Akzeptanzstellen. In wenigen Hotels ist es möglich, mit der Kreditkarte zu zahlen. Bereits vor der Buchung lässt sich dies auch in Erfahrung bringen, um nicht in eventuelle Zahlungsschwierigkeiten vor Ort zu geraten. Bei der Bezahlung mit der Kreditkarte muss berücksichtigt werden, dass das Kreditkarteninstitut hierfür ein Auslandseinsatzentgelt berechnet. Zwischen 1 und 4 Prozent des verfügten Betrags werden hierbei berechnet, abhängig vom abgeschlossenen Vertrag.

Es empfiehlt sich vor Reisebeginn eine kurze Rücksprache mit dem Kreditkarteninstitut zu halten oder noch einmal einen Blick in den Vertrag zu werfen, um die exakte Gebührenhöhe für die Transaktion in Erfahrung zu bringen und entsprechend kalkulieren zu können. Notwendig – aber auch sinnvoll, weil kostensparend – ist es, stets eine ausreichende Menge Bargeld in Landeswährung mitzuführen, um anfallende Rechnungen bar begleichen zu können. Achten sollte man jedoch immer auf eine gewisse Bargeldreserve, um im Fall einer Nichtakzeptanz der Karte die Rechnung bar begleichen zu können.

 

Geld abheben in Burundi per EC-Karte

In Burundi stehen keine Geldautomaten Verfügung, an denen die Abhebung von Bargeld mithilfe einer EC-Karte möglich ist. Vor Reisebeginn ist deshalb bereits auf eine ausreichende Bargeldmenge in der Reisekasse zu achten. Bei den Reisevorbereitungen kann sowohl die EC-Karte, als auch V-Pay-Karte zum Geld abheben eingesetzt werden. Wissen sollte man, dass die Hausbank für das Aufsuchen eines bankfremden Geldautomaten in der Regel eine Gebühr für den Einsatz der Karte an einem bankfremden Automaten berechnet. Diese bewegt sich oftmals zwischen 5 und 10 Euro und wird als Fixbetrag pro Abhebung aufgeschlagen, unabhängig von der Höhe des abgehobenen Betrags. Reist man aus einem Land nach Burundi ein, in dem der Euro nicht die Landeswährung ist, sollten V-Pay-Kartenbesitzer beachten, dass dieses Kartenformat dort keine Akzeptanz findet.

Kreditkarten lassen sich im Gegensatz zu einer V-Pay-Karte weltweit zum Geld abheben in der jeweiligen Landeswährung nutzen. Generell ist es ratsam bei einer Reise nach Burundi eine Kreditkarte als Zahlungsmittel in der Reisekasse mitzuführen, um die Zahlungsflexibilität zu erhöhen.

 

Geld abheben in Burundi per Kreditkarte

In der Hauptstadt bietet sich in einigen Banken die Möglichkeit, Geld abzuheben in Burundi. Da es sonst keine anderen Gelegenheiten gibt, die Bargeldversorgung zu sichern, muss man stets auf eine ausreichende Menge an Barmitteln achten. Akzeptiert werden vor allem Visa und Mastercard in den Banken. Beachten sollte man, dass in der Regel ein Auslandseinsatzentgelt vom Kreditkarteninstitut berechnet wird. Je nach Anbieter bewegt sich die Gebühr für den Auslandseinsatz zwischen 1 und 4 Prozent.

Komplett gebührenfrei kann man weltweit Geld abheben mit einer Reisekreditkarte über den nachfolgenden Link. Diese wenigen Banken bieten eine kostenlose Kreditkarte an, für die sowohl im Ausland als auch an inländischen Fremdbanken keine Auslandseinsatzgebühr erhoben wird. Somit qualifiziert sich diese Kreditkartenvariante nicht nur für Reisen rund um den Globus, sondern auch langfristig als kostensparender Begleiter für den Alltag. Ebenso erhöht sich durch eine Kreditkarte die Flexibilität bei der bargeldlosen Zahlung, nicht nur in Geschäften, Hotels oder Restaurants, sie kann auch online genutzt werden, zum Beispiel für Reisebuchungen oder Flugticketkäufe. Das in den meisten Kartenverträgen dieser Anbieter implizierte Konto ist ebenfalls kostenfrei und erfordert keinen monatlichen Zahlungseingang. Es eignet sich als Reisekonto oder als Zweitkonto für zu Hause.
 

 
Das Antragsverfahren ist unkompliziert gestaltet. Der Antrag lässt sich online ausfüllen und muss nur noch ausgedruckt werden. Einfachheitshalber kann durch das Post-Ident-Verfahren die Identifizierung für das Konto direkt in der Postfiliale vorgenommen werden. Benötigt wird hierfür nur ein gültiger Personalausweis. Anschließend wird die neue Kreditkarte, nach erfolgter Bonitätsprüfung, innerhalb maximal zwei Wochen nach Hause geschickt. Diese Zeit sollte man also unbedingt vor Reisebeginn nach Burundieinkalkulieren.

 

Sicherheit beim Geld abheben in Burundi

Burundi gehört nicht zu den sichersten Reiseländern. Immer wieder wird von bewaffneten Auseinandersetzungen von Rebellenbanden berichtet. Auch wenn sich diese Gewalt in erster Linie nicht gegen Ausländer und Touristen richtet, ist trotzdem eine gewisse Vorsicht geboten. Nicht aktuell benötigtes Bargeld und Wertsachen sollten im Hotelsafe aufbewahrt werden, mitgeführtes Bargeld ist am sichersten direkt am Körper aufbewahrt.

Auch an den wenigen Möglichkeiten, die sich in den Banken in Burundi bieten, sollte man die gängigen Sicherheitsvorkehrungen nicht außer Acht lassen. Hierzu zählen vor allem die verdeckte Eingabe der PIN sowie das separate Aufbewahren der Geheimzahl und der dazugehörigen Karte. Stellt man einen Verlust oder gar Missbrauch fest, sollte sich umgehend an den Sperr-Notruf gewandt werden. Ebenso bei einem Diebstahl der Karte. Durch den Anruf wird die Karte sofort gesperrt und man verhindert einen Missbrauch der Karte. Zur Nummer geht es über den nachfolgenden Link. Berücksichtigt man vor Reisebeginn diese wenigen Sicherheitshinweise, so steht einem Urlaub in dem nicht alltäglichen Reiseland Burundi nichts mehr im Wege.

Ein Hinweis noch, der für alle Kreditkartenbesitzer im Urlaub relevant ist: Vor jeder Auslandsreise sollte der Kreditkartenanbieter unbedingt über den geplanten Auslandseinsatz der Karte informiert werden, da es sonst vorkommen kann, dass die Karte wegen Verdacht auf Kartenmissbrauch seitens des Anbieters aus Sicherheitsgründen gesperrt wird.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass der Aufwand einer sorgfältigen Liquiditätsplanung für den Auslandsaufenthalt ein geringer ist, verglichen mit dem Ärger und den Kosten, die so verhindert werden können.

 

 
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