Geld abheben in der Mongolei


Gebührenfrei Geld abheben in der MongoleiAusgehend von der Fläche ist die Mongolei der zweitgrößte Binnenstaat weltweit und bietet mit ihrer atemberaubend schönen Landschaft ein Naturerlebnis der besonderen Art. Bereits von der Hauptstadt Ulan Bator lässt sich der Gipfel des Berges Tsetseegum erblicken. Mit 2256 Metern ist er nicht nur der höchste Berg der heiligen vier Berge im Bogdkhan, sondern gilt auch als der beeindruckendste davon. Wer den Aufstieg auf den Berg scheut, kann auch in der Region von Changai wandern gehen.

Genug Möglichkeiten zum Entspannen bieten die heißen Quellen mit ihrem 40 Grad warmen Wasser. Die einsame Natur der Mongolei lässt sich auch am Terchin Tsagaan Nur genießen. Der See liegt romantisch eingebettet inmitten von vulkanischen Felsformationen. Aber nicht nur Naturschönheiten bietet das Land, auch historische Sehenswürdigkeiten begeistern in der Mongolei den neugierigen Besucher. Dazu gehören zum Beispiel das im Jahre 1586 erbaute Kloster Erdene und die von Dschingis Khan im 13. Jahrhundert erbaute Stadt Karakorum.

 

Tugrik (MNT) – die Landeswährung

Tugrik ist die Landeswährung und zugleich offizielles Zahlungsmittel in der Mongolei, unterteilt in 100 Mungh. Die Landeswährung ist in Münzen und Banknoten erhältlich wie aus der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:

Münzen: 20, 50, 100, 200, 500 Tugrik
Scheine: 1, 5, 10, 20, 50, 100, 500, 1.000, 5.000, 10.000, 20.000 Tugrik

Die Ein- und Ausfuhr der Landeswährung ist verboten. Fremdwährung kann hingegen unbeschränkt eingeführt werden, unterliegt jedoch einer Deklarationspflicht. Die Ausfuhr von Fremdwährung ist bis zu dem Betrag möglich, der bei der Einreise deklariert wurde, abzüglich der umgetauschten Beträge. Für die Ausreise ist es deshalb wichtig die Umtauschbelege aufzubewahren.

 

Geld wechseln in der Mongolei

Durch das Ein- und Ausfuhrverbot der Landeswährung ist es überflüssig, bereits zu Hause Geld in Landeswährung umtauschen. Möglichkeiten zum Geldwechsel in der Mongolei bieten sich in Banken und offiziellen Wechselstuben an. Ein Umtausch in Tugrik ist auch notwendig, denn laut Gesetz müssen alle Zahlungen in der Landeswährung erfolgen. Für den Wechsel ist es wichtig, keine beschädigten oder kleinen Geldscheine. Mitunter kann es vorkommen, dass man für solche Banknoten einen schlechteren Wechselkurs erhält. Aufpassen sollte man ebenso in der Mongolei, wo man sein Geld wechselt, denn Falschgeld gerät immer mehr in Umlauf. Deswegen sollten nur Banken oder autorisierte Wechselstuben aufgesucht werden. Vor einer Reise in das Umland empfiehlt es sich, sich bereits vorab mit ausreichend Bargeld eingedeckt zu haben. Auf dem Land ist der Geldwechsel nur in Aimak-Zentren möglich, den Provinzen der Mongolei.

 

Reiseschecks einlösen in der Mongolei

Reiseschecks erfahren einen weltweiten Rücklauf. Vorteilhaft ist die Mitnahme trotzdem, da sie bei Verlust direkt ersetzt werden. Auch in der Mongolei sind Reiseschecks nur in vereinzelten Banken und Wechselstuben in der Hauptstadt Ulan Bator einlösbar. Bereits mit Bargeld, einer EC- sowie mindestens einer Kreditkarte ist die Reisekasse für eine Reise in die Mongolei gut und flexibel ausgestattet.

 

Bargeldlose Bezahlung in der Mongolei

In der Mongolei werden Kreditkarten zur bargeldlosen Bezahlung in sämtlichen Geschäften akzeptiert, in denen Ausländer verkehren. Beachten sollte man bei der bargeldlosen Bezahlung, dass das Kreditkarteninstitut hierbei eine Auslandseinsatzgebühr berechnet. Je nach abgeschlossenem Kreditkartenvertrag bewegt sich diese zwischen 1 und 4 Prozent und wird prozentual aus der verfügten Summe berechnet. Um die genaue Höhe der Gebühr für den Auslandseinsatz in Erfahrung zu bringen, genügt oft ein Blick in den Kreditkartenvertrag oder ein Anruf beim betreuenden Kreditkarteninstitut. Diese Gebühr wird während des Transaktionsvorgangs abgebucht und wird als Transaktionsgebühr deklariert in der Abrechnung aufgeführt.

Alternativ günstiger ist oft die Barzahlung. Aber auch hier gilt zu beachten, dass beim Geld abheben am Automaten zur anschließenden Barzahlung ebenfalls von den meisten Kartenanbietern eine Auslandseinsatzgebühr erhoben wird.

Damit die Kreditkartenabrechnung durch das zusätzliche Auslandseinsatzentgelt mit der Summe der im Urlaub getätigten Zahlungen nicht zu einer bösen Überraschung wird, sollte man sich vor Reisebeginn entweder direkt beim Kreditkarteninstitut die Information zur Höhe der Gebühr einholen oder noch einmal einen Blick in die Vertragsunterlagen werfen. Die Zusatzgebühr ist besonders ärgerlich, da sie schlicht und einfach überflüssig ist und ohne zusätzlichen Kostenaufwand umgangen werden kann.

 

Geld abheben in der Mongolei per EC-Karte

Das Geld abheben mithilfe einer EC-Karte ist in der Mongolei ausschließlich in der Hauptstadt Ulan Bator möglich. Dort befinden sich ausreichend Geldautomaten, an denen man zumindest mit der Sparkarte der Postbank, welche über das Plus-System verfügt, Geld abheben kann. Vor allem vor Reisen in das Umland ist es wichtig, sich vorher mit ausreichend Bargeld versorgt zu haben. Hier besteht keine Möglichkeit zum Geld abheben.

Nutzt man seine Karte in der Mongolei zum Zweck des Geldabhebens, sollte man bedenken, dass für jede Abhebung ein Auslandseinsatzentgelt in Rechnung gestellt wird. Diese Gebühr wird von der Hausbank als Fixbetrag erhoben und liegt zwischen 5 und 10 Euro. Es ist dabei nicht relevant, in welcher Höhe dabei Geld abgehoben wird, das Auslandseinsatzentgelt bleibt gleich hoch. Während der Reisevorbereitungen sollte man deshalb noch einmal kurz Rücksprache mit der Bank halten, um zu erfahren, in welcher Höhe die Gebühr für den Auslandseinsatz liegt. Weitaus kostensparender und durchaus flexibler beim Geld abheben in der Mongolei ist man jedoch mit einer Kreditkarte. Alles weitere hierzu kann man im nächsten Abschnitt nachlesen.

 

Geld abheben in der Mongolei per Kreditkarte

Die Anzahl der Geldautomaten, an denen man mit der Kreditkarte Geld abheben kann in der Mongolei, nimmt immer mehr zu. Neben den Automaten gibt es noch die Alternative, in größeren Banken Geld abzuheben. Beachten sollte man bei Reisen in die ländlicheren Regionen, dass es hier keine Möglichkeit zur Geldabhebung gibt. An ausreichend Barmittel sollte deshalb immer in der Reisekasse gedacht werden. In aller Regel berechnet das Kreditkarteninstitut für das Geld abheben in der Mongolei eine Auslandseinsatzgebühr für die Verwendung der Karte an einem ausländischen Automaten, die zwischen 1 und 4 Prozent liegt. Das ist nicht nur unnötig, sondern kann im Laufe der Reise auch richtig teuer werden.

Die durchaus kostenintensiven Auslandseinsatzentgelte lassen sich aber mit einer gebührenfreien Reisekreditkarte bequem und ohne Kostenaufwand umgehen. Dies ist unkompliziert realisierbar. Durch den Erwerb einer gebührenfreien Kreditkarte. Diese gebührenfreien Reisekreditkarten einiger weniger Onlineanbieter sind ohne Jahresbeiträge in Kombination mit einem ebenfalls kostenlosen Girokonto, dass einfach als Reisekonto genutzt werden kann, erhältlich. Diese Anbieter berechnen generell keine Gebühren für die Nutzung ihrer Karte an bankfremden und ausländischen Automaten.

Die Bezeichnung „Reisekreditkarte“ verdeckt den zweiten Vorzug dieser Karte: Man kann mit den Reisekreditkarten nicht nur in Venezuela, auch an allen anderen Reisezielen rund um den Globus, sondern auch im Inland an Fremdbanken Geld abheben, ohne dass unliebsame Gebühren entstehen. So ist der Besitz einer solchen Karte nicht nur für Vielreisende attraktiv, sondern auch für Studenten, Hausmänner, Familien und Geschäftsreisende ist diese Karte ein kostensparender Begleiter für den Alltag.
 

 
Der Antrag ist unkompliziert gestaltet, wird online ausgefüllt und kann danach ausgedruckt werden. Mithilfe des gängigen Post-Ident-Verfahrens lässt sich der Identifizierungsvorgang in der nächstgelegenen Postfiliale abschließen. Durch die Beantragung entstehen keinerlei Kosten. Eine Bearbeitungszeit von bis zu zwei Wochen vom Tag der Antragstellung muss berücksichtigt werden, um bei Reisebeginn über die neue Kreditkarte verfügen zu können.

Die Reise-Kreditkarten eignen sich aber nicht nur auf Reisen. Auch für den Alltag, zum Beispiel zum gebührenfreien Geld abheben an inländischen Fremdbanken, zur bequemen Online-Bezahlung oder unterwegs rund um den Globus sind diese Karten geeignet. Für den Familienurlaub, auf Geschäftsreisen, für längere Studienaufenthalte oder für die Familienmanagerin im Alltag ist eine dieser Kreditkarten ein sinnvolles und vor allem kostensparendes Zahlungsmittel, auf Reisen und für zu Hause.

 

Sicherheit beim Geld abheben in der Mongolei

Neben den allgemein wichtigen Vorsichtsmaßnahmen beim Geld abheben in der Mongolei, wie einer verdeckten Eingabe der PIN, sollte man bei einer Reise in die Mongolei besonders gut auf Wertsachen und Bargeld Acht geben. Vor allem auf Märkten in der Mongolei kommt es häufig zu Taschendiebstählen. Tipps zur sicheren Aufbewahrung von Wertsachen und Dokumenten kann man auch in der Rubrik Reisetipps nachlesen. Der entsprechende Link ist unten bereitgestellt.

Im Falle eines Verlustes oder Diebstahls sollte umgehend der Kartensperrnotruf kontaktiert werden. Zur Nummer gelangt man über den nachfolgenden Link. Durch den Anruf wird die betroffene Karte, nach Nennung der Kartennummer, sofort gesperrt, größere finanzielle Schäden können so eventuell verhindert werden. Voraussetzung ist, dass die Nummer des Sperr-Notrufs immer – getrennt von der Karte – mitgeführt wird. Mit diesen wenigen, aber hilfreichen Informationen zur Sicherheit und einer Kombination geeigneter Zahlungsmitteln im Gepäck ist man für einen Urlaub oder eine Dienstreise in die Mongolei bestens vorbereitet. Weitere Hinweise zur Sicherheit findet man auch auf der Seite des Auswärtigen Amtes.

Ein Hinweis noch, der für alle Kreditkartenbesitzer im Urlaub relevant ist: Vor jeder Auslandsreise sollte der Kreditkartenanbieter unbedingt über den geplanten Auslandseinsatz der Karte informiert werden, da es sonst vorkommen kann, dass die Karte wegen Verdacht auf Kartenmissbrauch seitens des Anbieters aus Sicherheitsgründern gesperrt wird. Abschließend bleibt festzuhalten, dass der Aufwand einer sorgfältigen Liquiditätsplanung für den Auslandsaufenthalt ein geringer ist, verglichen mit dem Ärger und den Kosten, die so verhindert werden können.

 

 
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